Grafikkartenkühler Test: Arctic Accelero Xtreme III

Arctic Accelero Xtreme III Test 58,07 € Amazon
Aktualisierung 29.09.2016, 06:06 Uhr, Änderungen möglich, ggf. zzgl. Versand

Ein leistungsstarker Grafikkartenkühler macht immer dann Sinn, wenn Du Deiner Grafikkarte Höchstleistungen abforderst. Das ist besonders beim GPU-Overclocking der Fall. Hier reicht die Kühlleistung vom intergrierten Grafikkartenkühler häufig nicht mehr – insbesondere wenn es sich um einen passiven Grafikkartenkühler handelt. Mit Arctic Accelero Xtreme III stellen wir Dir hier im Grafikkartenkühler Test eine leistungsstarke Option vor.

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Leistungsstarker Grafikkartenkühler: Arctic Accelero Xtreme III

Arctic hat sich einen gewissen Ruf für hervorragende Kühlungssysteme für Gaming PCs aufgebaut. Zuletzt ist der Hersteller mit dem Liquid Freezer 120 / 240 ist das Segment Flüssigkeitskühlung eingestiegen.

Mit dem Arctic Accelero Xtreme III stellt Arctic einen extrem leistungsstarken GPU-Kühler vor. An den fünf Kupfer-Heatpipes vom Grafikkartenkühler sind drei Radiatoren angebracht, die es auf eine kumulierte Kühlleistung von 300 Watt bringen.

Test Grafikkartenkühler Arctic Accelero Xtreme III

Grafikkartenkühler Arctic Accelero Xtreme IIIDas besondere an der Arctic Accelero Xtreme III: Obwohl die Kühlleistung die von Kühlern der Grafikkartenhersteller übersteigt, ist es gleichzeitig möglich, den Lärmpegel zu senken. Der Artic-Grafikkartenkühler liegt bei einem guten Geräuschpegel von 0,4 Sone @ 2.000 U/min und ist damit eine gute Wahl für einen Silent-PC, in dem eine leistungsstarke GPU verbaut ist.

Im Test überzeugt die Leistungsfähigkeit vom Arctic Accelero Xtreme III: Gängige Grafikkarten kühlt der Grafikkartenkühler auf in der Regel deutlich unter 60 °C Betriebstemperatur – das gibt Freiraum für Overclocking.

Tipp: Den Arctic Accelero Xtreme gibt es neben der hier vorgestellten Variante Arctic Accelero Xtreme III auch noch leistungsstärker als Arctic Accelero Xtreme IV.

Beim Arctic Accelero Xtreme IV kommt die patentierte Backside-Kühlung von Arctic zum Einsatz, die eine effizientere Kühlung von VRAM-Chips und Spannungsreglern verspricht.

Unterstützte Grafikkarten vom Arctic Accelero Xtreme III

Die Arctic Accelero Xtreme III wird mit einem vielseitigen Montagesystem und verschiedenen Kühlkörpern zur Auswahl geliefert. Das ermöglicht eine breite Kompatibilität zu Grafikkarten. Laut Hersteller ist die Verwendung mit folgenden Grafikkarten möglich:

AMD Radeon
R9 390(X), 380(X), 370X, 290(X), 285, 280(X), 270(X), R7 370, 265, HD 8870, 7970 (GHz), 7950 (Boost), 7870(XT,GHz), 7850, 6970, 6950, 6870, 6850, 6790, 5870, 5850, 5830, 4890, 4870, 4850, 4830, 3870, 3850 ,

NVIDIA GeForce
GTX 980(Ti), 970, Titan X, Titan(Black), 780(Ti), 770, 760 , 750(Ti), 680, 670, 660(Ti), 650 Ti(boost), 580, 570, 560(Ti,SE), 550T i, 480, 460(SE), GTS 450, 250, 240(OEM), GT 740

Auch Multi-GPU Setups werden unterstützt, so dass der Arctic Accelero Xtreme III auch für Konfigurationen mit SLI oder CrossFire in Frage kommt.

Zum Arctic Accelero Xtreme III 

Günstige Alternative für Arctic Grafikkartenkühler

Arctic Accelero Twin Turbo II GrafikkartenkühlerNeben dem Top-Modell Arctic Accelero Xtreme III sind weitere Arctic Grafikkartenkühler erhältlich, die einen genaueren Blick lohnen, wenn das Budget eine wichtige Rolle spielt.

Als günstige Alternative erfreut sich der Arctic Accelero Twin Turbo II einer großen Beliebtheit. Die Kühlleistung vom günstigeren Grafikkartenkühler reicht zwar nicht an die Werte vom Arctic Accelero Xtreme III. Das ebenfalls mit fünf Heatpipes ausgestattete Modell ist mit vielen NVIDIA GeForce und AMD Radeon Grafikkarten kompatibel.

Mit dem günstigeren Arctic Accelero Twin Turbo II lässt sich jedoch immer noch eine hervorragende Kühlleistung erreichen, die im High Performance und Overclocking Bereich Vorteile zu standardmäßig verbauten Kühlern bietet.

Ein Preis im Handel von unter 40,- € und mehrere Testsiege machen den Arctic Accelero Twin Turbo II zum derzeitigen Bestseller unter den Grafikkartenkühlern.

Zum Arctic Accelero Twin Turbo II 

Grafikkartenkühler Einbau ist anspruchsvoll

Wer einen Grafikkartenkühler nachrüsten will, sollte etwas Geduld und Fingerspitzengefühl mitbringen. Es gibt drei wichtige Schritte durchzuführen:

  • Schon vor Grafikkartenkühler Kauf sollte geprüft werden, wie viel Platz im PC-Gehäuse zur Verfügung steht. Ein leistungsstarkes GPU-Kühlsystem braucht seinen Platz. Gerade bei einem Multi-GPU-Setup kann es knifflig werden. Teilweise muss der Festplattenkäfig zum Einbau ummontiert werden.
  • Kniffliger als der eigentliche Einbau ist häufig das Demontieren vom Original-Kühler.
    • In der Regel ist das Kühlergehäuse mit Schrauben oder Plastikstiften befestigt. Beim Abschrauben muss darauf geachtet werden, die GPU-Platine nicht zu beschädigen.
    • Verklebte Wärmeleitpaste kann es knifflig machen, den Kühler ohne Kraftanwendung abzunehmen.
    • Der Wechsel von passiven Kühlerplatten auf VRAM Chips und anderen Bauteilen ist wegen der Verklebung nochmals kniffliger. Sind bereits passive Kühlelemente verbaut, kann es Sinn machen, diese weiterzuverwenden anstatt die mitgelieferten Kühlbausteine vom Grafikkartenkühler zu verwenden.
    • Werden Kühlblöcke erstmals montiert, geht das recht einfach. Meist werden Thermal Pads zum einfachen verkleben mitgeliefert.
    • Wichtig ist es außerdem, alle Bauteile sorgfältig von Staub und alter Wärmeleitpaste zu befreien, bevor neue Kühlelemente montiert werden. Für die besonders gründliche Reinigung kann Alkohol verwendet werden.
  • Nach der Montage muss die Grafikkarte mit neuem Grafikkartenkühler zurück in das Gehäuse. Die Leistungsfähigkeit vom neuen Kühler überprüfst Du im Anschluss am Besten im Stresstest mit einem Programm wie dem kostenlosen FurMark.

Wichtig ist es also, für den Einbau vom Grafikkartenkühler etwas Zeit und Geduld mitzubringen. Nur eine sorgsame Montage ist Garant dafür, dass die volle Kühlleistung erreicht wird.

Preise, Kosten und Verfügbarkeit

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Testergebnis

Test / Review zu Arctic Accelero Xtreme III, Bewertung von Gaming PC Test (Patrick)

Bewertung und Testnote

Arctic Accelero Xtreme III Test

Testbericht und Fazit

Hervorragende Kühlleistung
Perfekt für Overclocking
Geringe Geräuschentwicklung
Einbau ist herausfordernd

Informationen zur Testmethodik

Patrick
Patrick
Hallo bei Gaming PC Test! Ich bin Patrick. Mein erster Gaming PC war ein 386er mit MS DOS und seitdem fasziniert mich Hardware. Deshalb schreibe ich hier als Redakteur vor allem zu Komponenten und Technik.
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