Scythe Kaze Master II Test: 4-Kanal Lüftersteuerung im Review

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Aktualisierung 16.01.2017, 11:45 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versand

Lüftersteuerungen gibt es wie Sand am Meer und doch trennt sich die Spreu vom Weizen. Mit dem Scythe Kaze Master II schauen wir uns eine Lüftersteuerung an, die einige Finessen bietet. Mehr lest Ihr im folgenden Scythe Kaze Master II Test.

Scythe Kaze Master II mit cleverer Ausstattung

Der Scythe Kaze Master II ist eine Lüftersteuerung im mittleren Preissegment.

Für den Aufpreis im Vergleich zu den sehr günstigen Modellen auf dem Markt bekommst Du neben einem coolen Design, ein breites Steuerungsspektrum, ein fluoreszierendes VFD-Display und vollständiges Anschlussmaterial.

Doch mehr später dazu im Scythe Kaze Master II Test.

Der Scythe Kaze Master II ist eine Weiterentwicklung vom Vorgänger-Modell Scythe Kaze Master.

Leider gibt es die aktuelle Ausgabe der Lüftersteuerung nur noch mit schwarzem Panel. Besitzer von einem hellen Gaming Case werden damit unter Umständen nicht glücklich.

Es gibt noch eine weitere Variante zu kaufen: Der Scythe Kaze Master II Flat verzichtet auf Drehknöpfe zur Lüftersteuerung und hat ein ganz flaches Panel.

Im folgenden Testbericht schauen wir uns jedoch nicht den Scythe Kaze Master II Flat, sondern die Variante mit versenkbaren Drehknöpfen an der Front an.

Wie uns die Lüftersteuerung gefallen hat, lest Ihr nun im Scythe Kaze Master II Test.

Mehr zum Scythe Kaze Master II

Scythe Kaze Master II Test

Technische Details im Test

Schon beim Auspacken vom Scythe Kaze Master II fällt auf: Der Hersteller liefert umfangreiches Anschlussmaterial mit.

Scythe Kaze Master II VerpackungNeben dem Lüfterpanel selbst liegen dem großen Karton ein MOLEX-Kabel für die Stromversorgung, 6 Temperatur-Sensorkabel sowie 4 Lüfterkabel bei.

Sechs Temperatur-Sensorkabel brauchst Du nicht, sondern lediglich vier. Der Hersteller Scythe hat also mitgedacht und liefert zwei Reserve-Sensorkabel mit, falls ein Temperatursensor ausfallen sollte.

Abgerundet wird der Lieferumfang vom Scythe Kaze Master II mit 4 Befestigungsschrauben und einer Einbaueinleitung.

Im Vergleich zu vielen günstigen Lüftersteuerungen ist beim Scythe Kaze Master II alles mit dabei, um direkt mit dem Einbau zu starten.

Der Scythe Kaze Master II wird in einer freien 5,25“ Laufwerksblende im PC-Gehäuse montiert.

Der Scythe Kaze Master II verfügt über eine stufenlose Spannungsregelung in einem Spektrum von 3,7 Volt bis 12 Volt. Das ermöglicht eine feine Einstellung der Lüftergeschwindigkeit.

Damit die Lüfter garantiert „andrehen“ spielt der Scythe Kaze Master II beim Booten vom Gaming PC kurzzeitig die vollen 12 Volt aus. Scythe nennt das „Spin Up“. Das ist sinnvoll, den nicht alle Gehäuselüfter springen bei geringen Spannungen an.

Die Drehzahl wird kurz nach dem Booten auf das eingestellte Niveau herunter geregelt.

Ebenfalls verfügt die Lüftersteuerung über eine Schutzschaltung. Scythe nennt das „Power Feed Control“.

Beginnt der Lüfter nach 15 Sekunden nicht zu drehen, wird er sicherheitshalber abgeschaltet. Das ist sinnvoll, um eine Beschädigung zu vermeiden z.B. wenn der Lüfter mechanisch blockiert ist. Ein kurzes Betätigen vom Drehschalter gibt wieder Spannung auf den Lüfter.

Natürlich lassen sich die Gehäuselüfter auch einzeln vollständig abschalten. Das passiert, wenn der Drehknopf ganz nach links gedreht wird. Im Display vom Scythe Kaze Master II wird dann „Off“ angezeigt.

Verarbeitung  und Design im Test

Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck.

Positiv fällt uns auf, dass Scythe den Transistoren, die die Spannungs- bzw. Drehzahlregelung übernehmen, ein Aluminium-Kühlblech spendiert hat. Das stellt eine lange Lebensdauer der Transistoren sicher.

Scythe Kaze Master II DrehknöpfeDie Drehknöpfe bzw. Temperaturregler lassen sich vollständig versenken. Dazu muss der Knopf einfach gedrückt werden.

Das sieht bei jedem Gehäuse gut aus und ist besonders hilfreich, wenn Du ein Gaming Case mit Fronttür im Einsatz hast. Ohne versenkbare Knöpfe ließe sich diese nämlich nicht schließen.

Das VFD-Display ist eine gute Weiterentwicklung im Vergleich zum Vorgänger. Dort kam noch ein schwächeres LCD-Display zum Einsatz.

Angezeigt wird die aktuelle Drehzahl in RPM sowie die gemessene Temperatur laut Sensorkabel.

Das VFD-Display gefällt uns im Scythe Kaze Master II Test sehr gut. Die Darstellung ist scharf und die Temperatur- und Drehzahlangaben sind auch im steilen Winkel gut ablesbar.

Auf der Rückseite vom Scythe Kaze Master II ist ein Dipschalter untergebracht.

Einerseits lässt sich hier die Temperaturangabe zwischen °F und °C wählen.

Andererseits kann ein Warn-Summer ein- und ausgeschaltet werden. Auch die Grenztemperatur, ab der der Summer aktiviert wird, lässt sich mit dem Dipschalter im Intervall von 55 °C bis 90°C in 5°C-Schritten einstellen.

Ein sehr interessantes Feature für Overclocker, die die Systemtemperatur mittels akustischem Warnsignal überwachen wollen.

Unboxing Video Scythe Kaze Master II

Fazit zum Scythe Kaze Master II Test

Der Scythe Kaze Master II ist eine gute Lüftersteuerung im mittleren Preissegment.

Im Vergleich zu günstigen Lüfterpanels haben uns im Scythe Kaze Master II Test die Verarbeitungsqualität, das VFD-Display sowie die Spin-Up-Funktion und die Power-Feed-Control-Funktion gefallen.

Wer mehr Funktionen als eine Basis-Lüftersteuerung benötigt, sollte sich nach einer programmierbaren Lüftersteuerung oder einer großen Lüfterzentrale umschauen.

Wer hingegen nach einer manuellen Möglichkeit sucht, bis zu vier Lüfter zu kontrollieren, sollte mit dem Scythe Kaze Master II sehr zufrieden werden.

Preise, Kosten und Verfügbarkeit

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Testergebnis

Test / Review zu Scythe Kaze Master II, Bewertung von Gaming PC Test (Patrick)

Bewertung und Testnote

Scythe Kaze Master II Test

Testbericht und Fazit

Gute Verarbeitung
Kontrastreiches VFD-Display
Breites Steuerungsspektrum
Spin On und Power Feed Control
Nur mit schwarzem Panel erhältlich

Informationen zur Testmethodik

Patrick
Patrick
Hallo bei Gaming PC Test! Ich bin Patrick. Mein erster Gaming PC war ein 386er mit MS DOS und seitdem fasziniert mich Hardware. Deshalb schreibe ich hier als Redakteur vor allem zu Komponenten und Technik.
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