Thermaltake Core P5 Test: Offenes Wand-Gehäuse für Case Modder

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Aktualisierung 07.12.2016, 17:10 Uhr, Änderungen / Irrtümer möglich, ggf. zzgl. Versand

Das Thermaltake Core P5 Wand-Gehäuse ist seit Oktober 2015 auf dem Markt. Wir haben uns nun endlich das Gehäuse für Modder und Hardware-Fans im Thermaltake Core P5 Test genauer angeschaut.

Thermaltake Core P5 mit offenen Design und Wandhalterung

Thermaltake hat beim Core P5 den Hauptfokus auf das Design des Gehäuses gelegt und hier einen vollen Erfolg gelandet.

Das Gehäuse ist an der Front und den Seiten aus Plexiglas und damit voll einsehbar.

Auf diese Weise kann man den einzelnen Thermaltake Core P5Komponenten vom Gaming PC beim Arbeiten zuschauen. Ein echter Hingucker für jedes Gaming Zimmer.

Darüber hinaus ist das Thermaltake Core P5 für die Befestigung an der Wand vorgesehen.

Hierfür wurde das Case an der Rückseite mit einer Wandhalterung ähnlich der Halterung eines TV ausgestattet. Diese Befestigung ist auch notwendig, da das Gehäuse bereits ohne Komponenten 12 Kilogramm wiegt und damit kein Leichtgewicht ist.

Wer das Gehäuse nicht an der Wand befestigen möchte, kann das Gehäuse aber ebenfalls auf die Rückseite legen oder auf den mitgelieferten Füssen stellen.

Das Thermaltake Core P5 punktet bei uns zudem mit einem intelligenten Kabelmanagement. Mehrere Kanäle in der Rückwand sorgen dafür, dass kein Kabelsalat entsteht und die Kabel hinter der Rückseite versteckt werden können. Dies lässt die einzelnen Komponenten des Gaming PC sehr aufgeräumt aussehen.

Hohe Verarbeitungsqualität und viel Platz für Komponenten

Das Thermaltake Core P5 kommt mit Abmessungen von 333 x 608 x 570 mm (B x H x T) daher. Damit fällt der Tower etwas größer aus als klassische Midi Tower.

Für alle, die den entsprechend Platz im Zimmer haben, darf man die größeren Abmessungen positiv hervorheben. Der Innenraum des  Thermaltake Core P5 bietet nämlich viel Platz, so dass es kaum Einschränkung bei der Komponentenauswahl gibt.

Vier Laufwerkslots für 2.5 oder 3.5 Zoll Festplatten wurden im Thermaltake Core P5 verbaut. Ein Einschub davon ist offen Thermaltake Core P5sichtbar, während drei der Slots hinter der Rückseite versteckt sind.

Der Case ist mit 2x USB 3.0 und 2x USB 2.0 sowie einem HD Audio Anschuss ausgestattet und ist mit Mini ITX, Micro ATX und ATX Mainboards kompatibel.

Die maximal Höhe des CPU Kühlers von 180 mm sowie die Beschränkung der Grafikkartenlänge auf 280 mm mit Wasserkühlungsreservoir und 320 mm ohne Wasserkühlungsreservoir stellen ebenfalls keine nennenswerte Einschränkungen dar.

Thermaltake verzichtet beim Core P5 komplett auf einen Platz für optische Laufwerke. Ein kleiner Wermutstropfen im Thermaltake Core P5 Test.

Zwar braucht man CD oder Blu-ray Laufwerke immer weniger. Trotzdem hätten wir die Möglichkeit eines Einbaus von optischen Laufwerken sinnvoll gefunden.

Details zum Thermaltake Core P5 

Thermaltake Core P5  – Genügend Platz für Wasserkühlungen mit 480 mm Radiatoren

Um das volle Design-Potenzial des Thermaltake Core P5 auszunutzen, sollte im Gehäuse eine Wasserkühlung verbaut werden. Der Einbau einer Wasserkühlung macht auch technisch absolut Sinn, da die Konstruktion des Gehäuses kaum Luftstrom zu denThermaltake Core P5 Hardware Komponenten zulässt.

Für den Einbau der Wasserkühlung bietet das Thermaltake Core P5 ordentlich Platz.

An der rechten Seite des Gehäuses lassen sich Radiatoren mit einer Gesamtlänge von 480 mm einbauen. Dies sollte für  insgesamt vier wassergekühlte Komponenten ausreichen.

Außerdem wurden im Thermaltake Core P5 Montagepunkte für Pumpen und Ausgleichsbehälter berücksichtigt. Das Design des Thermaltake Core P5 ist also für Wasserkühlungssysteme ausgelegt.

Zwar dürfen für die meisten PC Builds eine Wasserkühlung mit 480mm Radiatoren ausreichen.

Trotzdem finden wir es etwas schade, dass sich damit der Thermaltake Pacific RL560 als größter Radiator der Thermaltake Pacific Serie nicht verbauen lässt und man auf den Thermaltake Pacific RL480 setzen muss.

Das ist der zweite Nachteil, den wir im Thermaltake Core P5 Test gefunden haben.

Thermaltake Core P5 Build – So sieht der Case im Live-Betrieb aus.

Wer sich live und in Farbe davon überzeugen möchte, was alles mit dem Thermaltake Core P5 möglich ist, empfehlen wir, sich untenstehendes Thermaltake Coree P5 Build Video anzuschauen.

Thermaltake Core P5  3D Drucker kompatibel und für die Zukunft gerüstet

Thermaltake richtet sich mit dem Core P5  an Modder und Hardware-Fans. Die Idee, das Gehäuse durchsichtig zu machen, richtet sich an kreative Case Modder.

Thermaltake wünscht sich, dass Case Modder eigene Ideen einbringen und ihr Gehäuse individuell zu gestalten.

Um das zu bewerkstelligen, bietet Thermaltake auf ihrer Homepage an, dass Modder ihre Erweiterungsideen für das Thermaltake Core P5 einbringen können.

Die besten Erweiterungsideen werden dann als PDF Datenblatt für 3D Drucker allen Moddern kostenlos zur Verfügung gestellt.

Fazit zum Thermaltake Core P5 Test

Das Thermaltake Core P5 ist ein offenes Gehäuse, dass sich speziell an Modder und Hardwarefans richtet, die auf Wasserkühlungen setzen und sich für das Design der Hardware begeistern können.

Wenn Du zu dieser Gruppe gehörst, hat Thermaltake ein absolutes Highlight geliefert, dass auch preislich mit aktuell rund 130 Euro fair ist.

Etwas schade finden wir im Thermaltake Core P5 Test, dass Thermaltake auf einen Slot für ein optisches Laufwerk verzichtet hat. Da dieses aber nur noch selten benötigt wird, vergeben wir hierfür nur einen kleinen Punktabzug.

Insgesamt handelt es sich um ein Top-Gehäuse zu einem fairen Preis.

Preise, Kosten und Verfügbarkeit

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Testergebnis

Test / Review zu Thermaltake Core P5, Bewertung von Gaming PC Test (Patrick)

Bewertung und Testnote

Thermaltake Core P5 Test

Testbericht und Fazit

Tolle Präsentation von Wasserkühlungen
Hochwertige Verarbeitung
Innovatives Design
Gutes Kabel Management
Fehlender Platz für optisches Laufwerk

Informationen zur Testmethodik

Patrick
Patrick
Hallo bei Gaming PC Test! Ich bin Patrick. Mein erster Gaming PC war ein 386er mit MS DOS und seitdem fasziniert mich Hardware. Deshalb schreibe ich hier als Redakteur vor allem zu Komponenten und Technik.
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